Arbeitsweise

Vorgehensmodell

1) Problemerfassung

Zuerst werden Systemgrenzen, Abhängigkeiten und Randbedingungen explizit gemacht. Ziel ist eine belastbare Problemdefinition, bevor Änderungen am System erfolgen.

2) Analyse & Hypothesen

Ich arbeite hypothesengeleitet: Annahmen werden als Tests formuliert und gegen Evidenz geprüft (Status, Logs, Konfiguration, Netzwerkpfade). Unklare Ursachen werden durch Ausschlussverfahren eingegrenzt.

3) Umsetzung

Änderungen werden klein und nachvollziehbar umgesetzt: Standards vor Sonderlösungen, Komplexität bewusst begrenzen. Jede Maßnahme hat ein Ziel und eine Verifikationsmethode.

4) Verifikation

Nach dem Fix wird geprüft: Ist der Fehler weg? Gibt es Nebenwirkungen? Sind Monitoring/Logs plausibel? Falls nötig: Rollback.

5) Dokumentation

Konfigurationen, Entscheidungen und Lessons Learned werden dokumentiert – so, dass ein Dritter den Zustand reproduzieren oder warten kann.

Qualitätskriterien

  • Reproduzierbarkeit (Schritte + Kommandos + Konfig-Snippets)
  • Wartbarkeit (klare Zuständigkeiten, wenige bewegliche Teile)
  • Minimale Angriffsfläche (nur notwendige Dienste/Ports)
  • Begründete Entscheidungen (Warum so, nicht nur „wie“)